Dienstag, 11. März 2014

Mit dem Campervan durch die Südinsel - Abel Tasman bis Marlborough Sounds

Sa 08.03.2014
Die Sonne scheint, 20°C und wir verlassen diesen schönen Flecken Erde. 



Es geht nach Nelson. Wir bummeln durch die Stadt und genießen den sonnigen Tag. 
Den Hafen sehen wir uns auch an und sind sehr froh, dass wir nicht hierher gesegelt sind. Die Marina in Whangarei erscheint uns von der Lage und den Einkaufsmöglichkeiten um nasenlängen attraktiver.

dänische Goldschmiede
Nelson selbst ist eine Stadt, in der man dann auch mal wieder so richtig shoppen gehen könnte. 
Außerdem ist "Sunny Nelson" einer der sonnigsten Plätze Neuseelands. 

Gegen Abend finden wir uns im Nelson City Holiday Park ein. Eine kleine, feine Anlage mit schönen Sanitären Anlagen, Küche, TV Raum und einem BBQ Platz (40$). Hier treffen wir Heike und Manfred aus N-Hessen wieder. Ich hatte mit den beiden schon in der Old MacDonaldsFarm in der Küche geklönt.


So 09.03.2014
Und so klönen wir den ganzen Sonntag Morgen weiter. Herrlich!

Wir fahren noch einmal in die Stadt und besuchen das Museum. 

Dann rollen wir langsam weiter und nehmen die Route 6, erst entlang der Küste und dann durch die Berge nach

HAVELOCK,  
Welthauptstadt der 
Grünschalenmuschel
in den Marlborough Sounds

Bis zu 200 Tonnen pro Tag wurden in der letzten Saison nach China verkauft, erzählt uns ein Einheimischer. 



Mistletoe Bay
Die nächsten Tage wollen wir die Sounds erkunden. 
Erster Stopp für die Nacht ist die Mistletoe Bay.
(32$, Dusche extra 2$ 5min.)
Eine Schulklasse campt hier und erkundet den Queen Charlotte Sound mit dem Kanu.
Wir treffen ein holländisches Paar mit dem Campervan wieder, die wir schon aus Nelson kennen.

Mo 10.03.2014
Portage Bay
11:30 Eine kleine Marina mit Schwimmstegen vor einem Hotel in der Portage Bay erweckt unser Interesse. Vielleicht könnten wir Ende des Jahres die Sounds besegeln? Es ist richtig schön hier und wir treffen den Hotelmanager. Was soll ich sagen: Ein Deutscher. 
Mit seiner Frau zieht er durch die Welt und päppelt heruntergekommene Resorts und Hotels wieder auf. Das ist ihre Art, die Welt zu bereisen und dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen.
Picnic Bay

Wir suchen uns den nächsten Platz für die Nacht. Eine Bucht weiter ist ein DOC in der Picnic Bay und wunderschön.
Der Tag ist sonnig und wir genießen unseren herrlichen Standort und die Aussicht. Am Nachmittag dröhnen zwei Motorräder auf den kleinen Platz. Bea und Helle auf ihrer Worldtour per Bike. Eine kurze Unterhaltung nur, dann müssen die beiden weiter.
Für uns bleibt ein entspannter Tag.

Di 11.03.2014
Picnic Bay
Am nächsten Morgen ist der Kenepuru Sound spiegelglatt. Es ist bedeckt, aber nicht kalt. Um noch weiter am Kenepuru entlang zu fahren, fehlt uns die Zeit. So kehren wir um, und legen die 31km auf der schmalen, kurvenreichen Strecke bis zur Hauptstraße in 50min zurück. Von dort sind es noch 22km bis Picton. 
Zur Kenepuru Road sei gesagt, dass rechts und links meist private Grundstücke liegen und man nur gelegentlich einen Blick auf den Sound erhält. Ansonsten sieht man viel Hecke und Grün.

Nur ein kleiner Zwischenstopp zum Einkaufen und den Hafen ansehen. Auch diese Marina ist besser gelegen, als die in Nelson. Gerade wollen wir weiter gehen, da sehe ich einen Stachelrochen im Hafenbecken schwimmen. Was für ein Riese. Auf der anderen Seite legen sich Kanuten mächtig ins Zeug. 
Fast sieht es so aus, als wollten sie vor der Fähre flüchten. 
Im Holzhafen von Picton kommt ein LKW nach dem anderen. Einige kommen und auf der engen Staße entgegen.


Der Tag hellt auf und wir machen uns ein Mittagessen vor atemberaubender Kulisse.
Robin Hood Bay

In der Robin Hood Bay treffen wir das erste Mal auf Segler, die wie wir, mit dem Camper unterwegs sind. Karl und Rebecca von der Windora fahren mit ihren beiden Kindern morgen zurück nach Whangarei.

Whites Bay
Wir trinken einen Kaffee und rollen weiter auf der Port Underwood Road bis zum  
DOC WHITES BAY
Der erste Platz mit Dusche! Zwar nur kaltes Wasser, aber besser als gar nichts. Der DOC liegt fantastisch und hat einen eigenen Badestrand, auf dem sich die blaugrünen Wellen des Pazifik brechen. Sogar Süsswasserduschen am Strand. Das ist ja wirklich eine Luxus Campsite vom DOC.
































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